Anti-Dopingliste

Hinweise bei Krankheit im Sport

Die kranke Sportlerin/der kranke Sportler Natürlich sind Athletinnen und Athleten vor Erkrankungen nicht gefeit. Das gilt für alle Leistungsklassen, Nachwuchs-, Spitzen-, Profi-, Freizeit- oder Seniorensportlerinnen und -sportler. Alle Sportlerinnen und Sportler, ob sie bereits einem so genannten Testpool angehören oder nur an einem Turnier oder einer Meisterschaft mit Wettkampf-Dopingkontrollen teilnehmen, unterliegen den Anti-Doping-Regeln. Was dies im Einzelnen bedeutet, wenn eine Sportlerin oder ein Sportler erkrankt ist und Medikamente einsetzen muss, erläutern wir Ihnen hier:

Anti-Doping-Liste
Verletzungen im Sport
Natürlich sind Athletinnen und Athleten vor Erkrankungen nicht gefeit. Das gilt für alle Leistungsklassen, Nachwuchs-, Spitzen-, Profi-, Freizeit- oder Seniorensportlerinnen und -sportler. Alle Sportlerinnen und Sportler, ob sie bereits einem so genannten Testpool angehören oder nur an einem Turnier oder einer Meisterschaft mit Wettkampf-Dopingkontrollen teilnehmen, unterliegen den Anti-Doping-Regeln. Was dies im Einzelnen bedeutet, wenn eine Sportlerin oder ein Sportler erkrankt ist und Medikamente einsetzen muss, erläutern wir Ihnen hier
Im kanadischen Montreal ist die Welt Anti-Doping Agentur (WADA) beheimatet. Sie gibt jedes Jahr mit Gültigkeit ab dem 1. Januar eine Liste mit verbotenen Substanzen und Methoden heraus, die so genannte „Prohibited List“ (Verbotsliste). Diese ist auf der Homepage der WADA unter www.wada-ama.org zu finden, auf der Webseite der NADA unter www.nada.de gibt es die englische Fassung und unsere deutsche Übersetzung. Die Verbotsliste gilt weltweit, ist in verschiedene Substanzkategorien gegliedert und enthält u.a. die chemischen Namen von Substanzen. Viele dieser Substanzen sind als Wirkstoffe in Medikamenten enthalten und werden zur Behandlung von Krankheiten eingesetzt. Wenn Gesunde solche Präparate zur Leistungssteigerung einsetzen, sprechen wir von Medikamentenmissbrauch. Bei Sportlerinnen und Sportlern, die dem Anti-Doping-Regelwerk unterliegen, ist dies Doping.

Als Athletin/Athlet oder Betreuerin/ Betreuer sollten Sie wissen, dass es Substanzen und Methoden gibt, die jederzeit verboten sind, andere wiederum dürfen nur bei einer Wettkampf-Dopingkontrolle nicht nachgewiesen werden. Darüber hinaus gibt es noch eine weitere Gruppe von Substanzen, die nur in bestimmten Sportarten verboten sind. Vor allem Verbands- und Mannschaftsärztinnen und -ärzte, aber auch die niedergelassene (Sport-)Ärztin oder der niedergelassene (Sport-)Arzt sollten die Verbotsliste und ihre Struktur kennen.
Selbstverständlich ist eine Vielzahl von gängigen Präparaten erlaubt und hat keine Dopingrelevanz. Sie als Sportlerin/Sportler oder die behandelnde Ärztin/der behandelnde Arzt kann auf unterschiedliche Weise zur Behandlung vorgesehene Arzneimittel überprüfen: Dazu dient die vorliegende „Beispielliste zulässiger Medikamente“ mit ihren rund 480 Präparaten. Unsere Online-Datenbank NADAmed (www.nadamed.de) enthält einen Großteil der in Deutschland erhältlichen Medikamente und Wirkstoffe, die Sie jederzeit kostenfrei abfragen können. NADAmed ist auch über die kostenlose NADA-App für das iPhone und Android-Smartphones abrufbar. Prüfen Sie bitte immer, ob es erlaubte Alternativen für Ihre Behandlung gibt. Das ist fast immer der Fall, so dass Sie nicht zu Substanzen greifen müssen, die auf der Verbotsliste stehen.
Leistungssportlerinnen und -sportler, die dem Doping-Kontroll-System angehören, werden je nach Leistungsklasse und möglichem Doping-Risiko in so genannte Testpools eingeteilt. Dies betrifft vor allem Spitzensportlerinnen und -sportler in Einzeldisziplinen, aber auch Angehörige von Mannschaftssportarten in bestimmten Ligen. Für diese Athletinnen und Athleten gelten die Anti-Doping-Regeln, die neben den Kontrollen auch strenge Vorgaben für den Einsatz von Medikamenten machen. Daher sollte sich die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt vor der Verabreichung von Arzneimitteln auch nach einer Testpoolzugehörigkeit erkundigen. Davon hängt es ab, ob ein Attest für den Einsatz einer verbotenen Substanz oder Methode notwendig ist oder eine so genannte Medizinische Ausnahmegenehmigung, englisch Therapeutic Use Exemption, kurz TUE. Möchte eine Testpool-Athletin oder ein Testpool-Athlet zur Behandlung einer Erkrankung eine verbotene Substanz oder Methode anwenden, muss sie/er eine TUE beantragen. Dazu gehört ein dreiseitiges Antragsformular, das Athletin oder Athlet und Ärztin oder Arzt gemeinsam ausfüllen und der NADA per Post im Original zukommen lassen. Sie finden es auf der Homepage der NADA. Unabdingbar für die Beurteilung eines Antrags ist zudem ein aktueller Arztbrief, der die Vor- und Krankengeschichte ausführlich und nachvollziehbar beschreibt und sorgfältig begründet, warum erlaubte Alternativen nicht eingesetzt werden können. Weitere diagnostische Befunde, z.B. zur Erstdiagnose, Laborergebnisse, Tests und Berichte vervollständigen den Antrag.

Wer in Deutschland keinem Testpool angehört, aber an Wettkämpfen mit Dopingkontrollen teilnimmt, benötigt für die Anwendung von verbotenen Substanzen oder Methoden ein aktuelles Attest der/des behandelnden Fachärztin/Facharztes zur Abgabe bei der Dopingkontrolle. Bei bestimmten Substanzen muss nach einer positiven Dopingprobe zusätzlich noch eine rückwirkende TUE beantragt werden.

Doping-Fallen – Weisen Sie Ärztinnen/Ärzte und Apothekerinnen/Apotheker auf die Anti-Doping-Vorgaben hin Verbands- und Mannschaftsärztinnen und -ärzte sind in der Regel gut über die Anti-Doping-Regeln informiert und wissen, wo sie weitere Auskunft erhalten. Der Einsatz von Medikamenten, die für Sportlerinnen und Sportler zu den Dopingmitteln zählen, ist jedoch nicht auf bestimmte medizinische Fachgebiete beschränkt. Bei einigen Beschwerden ist die/der Hausärztin/-arzt, ein/e Gynäkologe/in, Zahn-, Augen- oder HNO-Ärztin/ -Arzt Ihr/e Ansprechpartner/in. Diese/r möchte Ihre Erkrankung fachgerecht behandeln und weiß möglicherweise nicht, dass ein verbreitetes Präparat für eine Sportlerin oder einen Sportler im Doping-Kontroll-System ernste Konsequenzen haben kann. Auch in gängigen Grippemitteln und frei verkäuflichen Medikamenten ohne Rezeptpflicht können Substanzen enthalten sein, die für Sportlerinnen und Sportler verboten sind. Hier sollte die Athletin/der Athlet aktiv auf ihren/seinen Status sowie die Anti-Doping-Regeln hinweisen und die Informationsangebote der NADA nutzen. Auch die Ärztin oder der Arzt kann sich auf der Homepage der NADA unter www.nada.de/de/medizin oder in der telefonischen Sprechstunde informieren.
Über unsere Nahrung nehmen wir Aminosäuren, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente auf. Daher sind diese grundsätzlich mit dem Dopingreglement der WADA vereinbar. So genannte Nahrungsergänzungsmittel (NEM) unterliegen jedoch nicht den strengen Herstellungs- und Zulassungskriterien wie Arzneimittel. Daher kommt es immer wieder zu Fälschungen oder Kontaminationen mit für Sportlerinnen und Sportler verbotenen Substanzen. Wir raten deshalb zu besonderer Vorsicht und einem besonnenen Umgang mit Nahrungsergänzungsmitteln. Im Kapitel 19 der Beispielliste sind Vitamin- und andere Präparate mit Medikamentenzulassung enthalten. Auskunft über NEM bietet in Deutschland auch die so genannte „Kölner Liste®“ des Olympiastützpunktes Rheinland unter www.koelnerliste.com. Ggf. bietet sich eine Ernährungsberatung an Ihrem Olympiastützpunkt an. Diese ist für Bundeskader-Athletinnen und -Athleten übrigens kostenlos.
Zu den häufig eingesetzen Medikamenten, vor allem im orthopädischen Bereich bei verletzungsintensiven Sportarten, gehören die Glukokortikoide, auch Kortison genannt. Hier ist das Anti-Doping-Regelwerk besonders komplex, denn es wird nach verabreichungsart und Verabreichungszeitraum unterschieden. Nicht-systemisch verabreichte Glukokortikoide sind seit einigen Jahren weltweit nicht mehr verboten. Hierzu zählen Nasen-, Augen- und Ohrentropfen mit Kortison, Cremes und Salben, Sprays zur Inhalation, aber auch Injektionen in Gelenke oder an Sehnenansätze.

Im Wettkampf bzw. bei einer Wettkampfkontrolle verboten ist die orale, intravenöse, intramuskuläre und rektale Anwendung von Kortison; dies wird als systemische Verabreichung bezeichnet. Ohne TUE sollte zum Schutz der Athletin/des Athleten zwischen der letzten systemischen Kortisonbehandlung und dem nächsten Wettkampf ausreichend Zeit liegen.

Viele Jahre waren die Mehrzahl der Asthma-Mittel mit so genannten Beta-2-Agonisten verboten. Mittlerweile sind die gängigsten von der WADA zur Inhalation ohne TUE-Antrag frei gegeben, auch in Kombination mit inhalativen Kortison-Sprays. Erlaubte Medikamente zum Einsatz gegen Asthma finden Sie in Kapitel 3 dieser Beispielliste. Achten Sie beim Einsatz von Salbutamol, Salmeterol oder Formoterol jedoch bitte auf die jeweiligen maximal erlaubten Dosierungen.

Wenig bekannt ist die Dopingrelevanz von Diuretika. Sie werden vor allem in der Bluthochdruck-Therapie eingesetzt, oft in Kombination mit erlaubten Präparaten. Diuretika haben keine leistungssteigernde Wirkung, können aber als Maskierungsmittel die Anwendung anderer verbotener Substanzen verschleiern. Vielen Ärztinnen/Ärzten und Athletinnen/Athleten ist deren Doping-Verbot nicht bewusst. Auch in der Bluthochdruck-Therapie gibt es zudem erlaubte Alternativen. Soll ein Diuretikum eingesetzt werden, müssen Testpool-Athletinnen und -Athleten dazu eine TUE beantragen.

Vor allem in der Zahnheilkunde werden Lokalanästhetika eingesetzt, die auch Adrenalin (= Epinephrin) enthalten. Wegen seiner gefäßverengenden Wirkung wird es auch bei kleineren Verletzungen wie Platzwunden eingesetzt. Diese lokale Anwendung von Adrenalin auf der (Schleim-)Haut, am Zahnfleisch, an der Nase oder den Augen ist erlaubt. Die intramuskuläre, intravenöse und inhalative Anwendung von Adrenalin ist jedoch im Wettkampf verboten.
Die Anwendung von intravenösen Infusionen steht auf der Verbotsliste und ist klar geregelt: Intravenöse Infusionen und intravenöse Injektionen von mehr als 100 ml innerhalb eines Zeitraums von 12 Stunden zählen zu den Verbotenen Methoden. Sie dürfen nur im Zuge von Krankenhausbehandlungen, chirurgischen Eingriffen oder klinischen diagnostischen Untersuchungen verabreicht werden, wenn die darin enthaltene/n Substanz/en erlaubt ist/sind. Testpool-Athletinnen und –Athleten können für eine geplante Infusion im Vorfeld eine TUE beantragen, Athletinnen/Athleten außerhalb des Doping-Kontroll-Systems müssen ein Attest mit sich führen und ggf. einen Antrag auf rückwirkende TUE einreichen. Auch bei einer Notfallbehandlung müssen umgehend entsprechende Unterlagen eingereicht werden. Infusionen sind verboten, weil sie die Anwendung von anderen dopingrelevanten Substanzen verschleiern können.
Wegen der möglichen Gefahr des Blut-Dopings ist auch dieser Bereich streng geregelt: Spenderinnen und Spender sowie Empfängerinnen und Empfänger von Blut, Plasma, Thrombozyten und Stammzellen sollten sich sehr genau und sorgfältig bei der NADA über die entsprechenden Vorgaben erkundigen. Für die intravenöse Rückführung von Blut und anderen Flüssigkeiten ist eine TUE notwendig.
Viele Medikamente im Ausland haben den gleichen Namen wie deutsche Medikamente, jedoch sind die Wirkstoffe z.T. unterschiedlich. In einigen Ländern (z.B. Frankreich) sind Medikamente mit Dopingrelevanz entsprechend gekennzeichnet. Sollten die/der behandelnde Ärztin/Arzt, die/der Ärztin/Arzt der Sportveranstaltung oder die/der Apothekerin/Apotheker im Reiseland nicht in der Lage sein, eine entsprechende Auskunft zu erteilen, muss ein anderes Medikament eingesetzt werden. Ausländische Präparate können Sie bei den Anti-Doping-Agenturen anderer Länder abfragen, z.B.: Österreich: www.nada.at Schweiz: www.antidoping.ch USA, Kanada u. Großbritannien: www.globaldro.com Bei großen internationalen Wettkämpfen können Sie auch die Wettkampfärztin oder den Wettkampfarzt vor Ort ansprechen oder dort im akuten Fall eine TUE beantragen. Besteht diese Möglichkeit nicht, sollten Sie sich auch Behandlungen im Ausland immer sorgfältig dokumentieren lassen, damit diese bei der Rückkehr nach Deutschland im Einzelfall überprüft werden können.

1. Akute Verletzungen

Lokalanästhetika
Alle Präparate, die ausschließlich Lokalanästhetika enthalten, sind erlaubt. (Die Anwendung von Adrenalin in Verbindung mit einem Lokalanästhetikum oder die lokale Anwendung z.B. an Nase oder Auge ist erlaubt).

Externa z.B.
ABC Pflaster (sensitiv)
Diclo-ratiopharm Schmerzgel
Doc Ibuprofen Schmerzgel
Finalgon
Hepa-Gel
Heparin
ibutop Schmerzcreme/-gel
Kytta Schmerzsalbe
Kytta Wärmebalsam
Mobilat DuoAktiv

      

Mobilat Intens Muskel- und Gelenksalbe
Proff Schmerzcreme/-gel
Reparil-Gel N
Thermacare Schmerzgel
Thrombophob 60000
Traumaplant
Traumeel S
Traumon
Venalitan 150000 N
Voltaren Gel / Spray z.T. Rp

Interna z.B.
siehe auch Schmerzmittel
Bromelain-POS
Phlogenzym mono
Traumanase
Traumeel S
Wobenzym plus

      

2. Allergien, Heuschnupfen (siehe auch Infekte, Fieber und Schnupfen)

Die gekennzeichneten Medikamente enthalten Kortison und/oder ß2-Agonisten. Bitte geben Sie insbesondere die Anwendung dieser Medikamente bei Dopingkontrollen immer an!

Aerius Rp
Allergenextrakte zur Hypo- /Desensibilisierung Rp
Allergo-COMOD
Allergoconjunct
Desloratadin Rp
Dexa Rhinospray N sine* Rp
Dymista* Rp
Ebastel Rp
Fenistil
Fenihydrocort*
Fexofenadin Rp
Flutide nasal* Rp
Livocab (direkt)
Livocab Ectomed
Lorano akut
Loratadin

      

Allergodil z.T.Rp
Beclometason Nasenspray* z.T. Rp
Budes* Rp
Cetirizin
Cromo-ratiopharm
Mometason* z.T. Rp
Nasonex* Rp
ratioAllerg Heuschnupfen* Rhinisan* Rp
Syntaris* Rp
Tavegil
Telfast Rp
Urtimed Rp
Vividrin akut
Vividrin antiallerg. Augentropfen
Vividrin ectoin
Zaditen ophtha

      

3. Asthmatische Beschwerden
Einige Asthmamedikamente müssen beantragt werden! Weitere Informationen zum Genehmigungsverfahren finden Sie auf Seite 9.
* Die gekennzeichneten Medikamente enthalten Kortison und/oder ß2-Agonisten. Bitte geben Sie insbesondere die Anwendung dieser Medikamente bei Dopingkontrollen immer an! Achtung: Die ß2-Agonisten Formoterol, Salbutamol und Salmeterol unterliegen einem Grenzwert.
Erlaubte Asthmamittel (in therapeutischer Dosierung bei Inhalation)
Formoterol* Rp
Salbutamol* Rp
Salmeterol* Rp

Inhalative Kombinationspräparate z.B.
atmadisc* Rp
Foster (Nexthaler)* Rp
Inuvair* Rp
Symbicort* Rp
Viani* Rp

Cromoglicinsäure z.B.
CromoHEXAL
DNCG
Intal N
Theophyllin z.B.
Bronchoretard Rp

Sonstige Mittel z.B.
Atrovent Rp
Braltus Rp
Bretaris Genuair Rp
Eklira Genuair Rp
Ketotifen Rp
Montelukast Rp
MucoClear
PARI NaCl Inhalationslösung
Seebri Breezhaler Rp
Singulair Rp
Spiriva Rp
4. Augen- und Ohrenbeschwerden
Entzündungen / Infekte z.B.
Acic Ophtal Rp
Azyter Augentropfen Rp
Berberil Dry Eye
Berberil N
Blephamide* Rp
Dexa-Gentamicin* Rp
Euphrasia Augentropfen
Gentamicin-POS Rp
Gent-Ophtal Rp
Isopto-Max* Rp
Kanamycin-POS Rp
Otobacid N* Rp
Otodolor direkt
Posiformin
Sophtal-COMOD
Visine Yxin
Sonstige Mittel z.B.
Audispray
Bepanthen Augen- und Nasensalbe /Augentropfen
Hylo-COMOD
Lac-Ophtal MP
Otalgan
Otovowen
Thilo Tears
Vidisan

Augentropfen gegen allergische Konjunktivitis, z.B. Heuschnupfen, siehe unter „Allergien, Heuschnupfen“
5. Bronchitische Beschwerden, Husten
**Achtung: Spasmo Mucosolvan mit dem Wirkstoff Clenbuterol ist verboten!
Schleimlöser z.B.
ACC / NAC z.T. Rp
Acetylcystein z.T. Rp
Ambroxol
Aspecton
Bromhexin
Bronchicum
Bronchipret
Mucosolvan** z.T. Rp
Prospan
Thymiverlan

Hustenstiller z.B.
Bronchicum Mono Codein Rp
Capval Rp
Codicaps mono Rp
Monapax
Paracodin N Rp
Phytohustil
Sedotussin Hustenstiller
Silomat DMP
Silomat gegen Reizhusten
Sonstige Mittel z.B.
Bronchoforton
GeloMyrtol forte
Pinimenthol
Soledum
Transpulmin
Umckaloabo
Weleda Hustenelixier
6. Gallen- und Nierenkoliken
Buscopan z.T. Rp
Cholspasmin Artischocke
7. Infekte (z.B. Erkältung mit Fieber und Schnupfen)
Alle Antibiotika Rp

Schnupfenmittel
(Nasentropfen und -spray)

Xylometazolin z.B.
Nasenspray / -tropfen ratiopharm
nasic
Olynth
Otriven
Otriven Sinuspray

weitere Mittel mit vergleichbaren Inhaltsstoffen z.B.
Nasivin
Rhinospray

Sonstige Mittel z.B.
Agropyron Globuli velati
Coldastop
Emser
Euphorbium comp. SN
NasenDuo
nasic-cur
Olynth Ectomed
XyloDuo

Nasentropfen/-sprays gegen allergische Rhinitis, z.B. Heuschnupfen, siehe unter „Allergien, Heuschnupfen“
Interna z.B.
Aspirin (plus C) z.T. Rp
ASS z.T. Rp
Ben-u-ron
Contramutan
Engystol
Gelonida Rp
GeloProsed
Gripp-Heel
Grippostad C
Ibuprofen z.T. Rp
Infekt-Komplex L Ho-Fu-Complex
Infludoron
Paracetamol z.T. Rp
Paracetamol comp. Rp
Sinupret
Thomapyrin
8. Hauterkrankungen (inkl. Nagelerkrankungen)
(z.B. Hautinfektionen durch Bakterien, Viren und Pilze einschl. Akne; Juckreiz und Ekzeme; Hämorrhoiden; Wunden)
* Die gekennzeichneten Medikamente enthalten Kortison. Bitte geben Sie insbe-sondere die Anwendung dieser Medikamente bei Dopingkontrollen immer an!
Aciclovir z.T. Rp
Alle Antimykotika z.T. Rp
Aknemycin Rp
Aknenormin Rp
Amorolfin
Ampho-Moronal Rp
Anaesthesulf Lotio
Antifungol z.T. Rp
Antiscabiosum
Aureomycin Carinopharm Rp
Bepanthen
Betaisodona
Canesten
Ciclopirox z.T. Rp
Clotrimazol z.T. Rp
Contractubex
Decoderm* z.T. Rp
Dermaplant
Desitin Salbe
Diprogenta Salbe/Creme* Rp
Duac Akne Gel Rp
Ebenol* z.T. Rp
Elacutan
Epi-Pevaryl
Faktu Lind Salbe
Flammazine Creme Rp
Fucicort* Rp
Fucidine Rp
Ichtholan
Ilon Salbe Classic
Isotretinoin Rp
Isotrexin Gel Rp
Ivermectin Rp
Jellin* Rp
Kamillosan
Ketoconazol
Kortikoid-ratiopharm* Rp
Lamisil z.T. Rp
Leukase N Rp
Locacorten* Rp
Loceryl
Lomaherpan
Lotricomb* Rp
Medigel
Miconazol z.T. Rp
Mykundex
Nystatin
Panthenol
Pencivir
Permethrin z.T. Rp
Pimecrolimus Rp
Podophyllotoxin Rp
Refobacin Rp
Rivanol
Sempera Rp
Skinoren Rp
Sofra-Tüll classics
Soventol
Soventol HC* z.T. Rp
Tacrolimus Rp
Tannolact
Terbinafin z.T. Rp
Terzolin
Traumeel S
Tyrosur
Volon A* (nur als Creme, Salbe) Rp
Zovirax z.T. Rp
9. Herz-Kreislauferkrankungen
ACHTUNG - VERBOTEN:
Alle Kombinationspräparate, die Diuretika enthalten, sind verboten. Die Zusätze comp, HCT oder plus weisen auf verbotene Diuretika hin!
*** Betablocker sind in bestimmten Sportarten verboten! (siehe „Prohibited List 2018“)
ACE-Hemmer z.B.
Captopril Rp
Enalapril Rp
Lisinopril Rp
Ramipril Rp

Betablocker*** z.B.
Atenolol*** Rp
Bisoprolol*** Rp
Metoprolol*** Rp

Calciumkanalblocker z.B.
Amlodipin Rp
Carmen Rp
Diltiazem Rp
Lecarnidipin Rp
Nifedipin Rp
Verapamil Rp
Sartane z.B.
Candesartan Rp
Irbesartan Rp
Losartan Rp
Valsartan Rp

Sonstige Mittel z.B.
Angioton H
Crataegutt
Korodin Herz-Kreislauf-Tropfen
Nitrolingual Spray Rp
Rasilez Rp
10. Hormonbehandlung und Verhütung
Schilddrüsenhormone (z.B. L-Thyroxin) Rp

Alle hormonalen Ovulationshemmer (Tabletten, Pflaster, Vaginalringe), Gestagenpräparate zur Verhütung (Tabletten, Verhütungsstäbchen und Verhütungsspritzen), Notfallkontrazeptiva sowie Gestagen- und Estrogenpräparate zur Hormonersatztherapie (z.B. bei Wechseljahrsbeschwerden) sind erlaubt. Rp
11. Immunstimulation
Broncho-Vaxom Rp
Contramutan
Echinacea
Esberitox
Gripp-Heel
Imupret N
Luivac Rp
Prosymbioflor
Ribomunyl uno Rp
Symbioflor 1 & 2
toxi-loges
Uro-Vaxom Rp
12. Impfungen (inkl. Antimalariamittel)
Keine Beschränkungen. Impfungen sollten rechtzeitig geplant, aufeinander abgestimmt und nach Möglichkeit in der wettkampffreien Zeit durchgeführt werden.

Antimalariamittel Rp

13. Magen- und Darmbeschwerden
Durchfall und Verstopfung

Loperamid z.B.
Imodium z.T. Rp
Lopedium z.T. Rp

Sonstige Mittel z.B.
Agiolax Madaus
Dulcolax
Elotrans
Glycilax
Hylak N/plus acidophilus
Kohle-Compretten
Laxoberal
Macrogol z.T. Rp
Metifex
Microlax
Movicol z.T. Rp
Mucofalk
Neda Früchtewürfel
Omniflora N
Oralpädon
Pentofuryl 200
Perenterol
Tannacomp
Vaprino

Übelkeit und Erbrechen

Metoclopramid z.B.
MCP Rp

Sonstige Mittel z.B.
Carmenthin
Iberogast
Motilium Rp
Scopoderm TTS Rp
Vomacur
Vomex A z.T. Rp
Sodbrennen / Gastritis / Duodenitis z.B.
Esomeprazol z.T. Rp
Gastrozepin Rp
Gaviscon
Gelusil Lac
Kompensan
Maaloxan
Omep z.T. Rp
Omeprazol z.T. Rp
Pantoprazol z.T. Rp
Ranitidin z.T. Rp
Riopan
Sucrabest Rp
Talcid

Sonstige Magen-Darm-Therapeutika z.B.
Buscopan z.T. Rp
Enzym-Lefax
Hepa-Merz Granulat
Hepar SL
Kreon
Lefax
Meteozym
Pankreoflat
sab simplex
Salofalk Rp
14. Mund- und Rachenerkrankungen
Adiclair Suspension
Ampho-Moronal Rp
Betaisodona Mund-Antiseptikum
Chlorhexamed
Dobendan Direkt
Dobensana
Dolo-Dobendan
Dorithricin
Dynexan Mundgel
Emser Pastillen
GeloRevoice
Hexoral
isla med hydro+
isla Pastillen
JHP Rödler
Kamillosan Mund- und Rachenspray
Kamistad Gel
Lemocin Lutschtabletten
Mallebrin
Meditonsin
Mucoangin
neo-angin
Pyralvex
Salviathymol N Madaus
Tantum verde
Tonsipret
15. Neurologische, psychiatrische und psychische Beschwerden
Adumbran Rp
Amitriptylin Rp
Baldrian
Baldriparan
Carbamazepin Rp
Chlorprothixen Rp
Citalopram Rp
Doxepin Rp
Hoggar Night
Kytta-Sedativum
Laif z.T. Rp
Lasea
Lioran
Lormetazepam Rp
Mirtazapin Rp
Neurapas Balance
Neurexan
Nitrazepam Rp
Opipramol Rp
Oxazepam Rp
Planum Rp
Promethazin Rp
Sedariston
Sertralin Rp
Stilnox Rp
Strattera Rp
Trazodon Rp
Valdoxan Rp
Valproinsäure / Valproat Rp
Vivinox
Zolpidem Rp
Zopiclon Rp
16. Orthopädische Beschwerden
AHP 200 Rp
Alendronsäure Rp
Baclofen Rp
Calcitonin Rp
Calcium Sandoz
Dona
Hyalart Rp
Limptar N Rp
Mydocalm Rp
Ortoton Rp
Tevanate Rp
Tolperison Rp
Zeel comp. N
17. Schmerzen (inkl. Migränemittel)
Nichtsteroidale Antirheumatika

Acetylsalicylsäure z.B.
Aspirin z.T. Rp
ASS z.T. Rp

Diclofenac z.B.
Diclac Rp
Voltaren z.T. Rp

Ibuprofen z.B.
Aktren
Dolormin
Ibudolor
Ibuflam z.T. Rp
Nurofen

Ketoprofen z.B.
Alrheumun Rp
Gabrilen N Rp

Metamizol z.B.
Berlosin Rp
Novalgin Rp
Novaminsulfon Rp

Naproxen z.B.
Dolormin für Frauen
Dolormin GS
Sonstige Schmerzmittel z.B.
Ambene Rp
Buscopan plus
Demex
Dolomo TN Rp
Dolviran N Rp
Gelonida Schmerztabletten Rp
Katadolon (S long) Rp
Lyrica Rp
Paracetamol z.T. Rp
Piroxicam z.T. Rp
Pregabalin Rp
Rantudil Rp
Tilidin Rp
Tramadol Rp
Valoron N Rp

Migränemittel z.B.
AscoTop Rp
Ergo-Kranit Migräne Rp
Formigran
Maxalt Rp
Migränerton Rp
Naratriptan z.T. Rp
Topiramat Rp
Zolmitriptan Rp

Externa
siehe akute Verletzungen
18. Stoffwechselstörungen (Lipidsenker)
Atorvastatin Rp
Bezafibrat Rp
Colestyramin Rp
Eicosan
Fluvastatin Rp
Inegy Rp
Omacor Rp
Pravastatin Rp
Simvastatin Rp
Zodin Rp
19. Vitamin-, Mineralstoff- und Spurenelementpräparate
Achtung: Häufig sind Vitamin-, Mineralstoff- und Spurenelementpräparate als Nahrungsergänzungsmittel (NEM) im Handel. Aufgrund zahlreicher Meldungen über kontaminierte NEM warnt die NADA grundsätzlich vor der Einnahme dieser Stoffe. Weitere Informationen dazu finden Sie unter www.nada.de.
Biomagnesin Madaus
Biotin-ratiopharm
Curazink
Deacura
Dekristol z.T. Rp
Elotrans
E-Vitamin ratiopharm
Ferrlecit z.T. Rp
ferro sanol
Floradix mit Eisen
Folgamma
Folsan
Folverlan
Kalinor
Kalitrans
magnerot
Magnesiocard
Medivitan iM Rp
Mg 5-Longoral
milgamma z.T. Rp
Neuro-Effekton B
Optovit
Schüssler Salze
Tardyferon
Tardyferon-Fol
Tridin Rp
Vigantol Öl Rp
Vigantoletten
Vitamin B Komplex forte Hevert
Vitamin B1-ratiopharm
Vitamin D3-Hevert
Zinkorot 25
20. Sonstige Arzneimittel
Agnucaston
Alfuzosin Rp
Arixtra Rp
Arnica DHU
Betavert Rp
Cialis Rp
Clexane Rp
Clopidogrel Rp
Doxazosin Rp
Glucobay Rp
Marcumar Rp
Mono-Embolex Rp
Phenprocoumon Rp
Regaine Frauen / Männer
Sildenafil Rp
Sweatosan N
Tamsulosin Rp
Tebonin
Viagra Rp
Xarelto Rp

Apotheke im SEC

Unser Sortiment umfasst über 12.000 Artikel und ist in der Apotheke im Seidnitz-Center immer für Sie vorrätig.

Zudem können Sie von unseren 17 Mitarbeitern eine persönliche Beratung in den Bereichen Ernährung sowie Reiseimpfung erhalten.

Kontakt

  • Enderstraße 59, 01277 Dresden
  • Telefon: 0351 252 30 76
  • Telefax: 0351 252 30 78
  • Email: info@apotheke-im-sec.de
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